12.11.2020
Standard vs. spezialisierter Standard
OK, ich gebe zu, die Überschrift lässt keinen spannenden und aufschlussreichen Text erwarten. Wollen wir es trotzdem versuchen, es ist nämlich ein wichtiges Thema!?
Wir haben vor mehr als 20 Jahren den Ansatz gewagt eine Automation mit Roboter als Standardgerät bzw. Standardsystem anzubieten. Das damals entwickelte Gerät, den SUMO Multiplex gibt es, mit diversen Verbesserungen, bis heute. Für uns war aber damals bereits klar, dass wir an den Schnittstellen zu Werkstück und Prozess flexibel bleiben müssen um unseren Kunden die bestmögliche Lösung mit maximalem ROI trotz Standardisierung zu bieten. Eine Roboterautomation die vollumfänglich standardisiert ab Laderampe erhältlich ist, kann bestenfalls ein gute 80% Lösung sein, in der Regel eher weniger. Wenn Sie damit zufrieden sind, auf Produktivität und return on invest verzichten und sich nicht weiter mit Details beschäftigen wollen, können Sie jetzt aufhören zu lesen…
…freut mich, dass Sie weiterlesen, dann gehen wir mal näher auf den spezialisierten Standard ein.
Der erste wesentliche Aspekt ist die Berücksichtigung der werkstückspezifischen Randbedingungen. Stellen wir uns einen flächigen Teilespeicher vor, der vorgefertigte Nester für eine Werkstückspektrum hat, Ihr Werkstück hat aber max. 70% der vorgesehenen Abmessungen, dann verschenken Sie 30% Autonomie. Das kann z. B. bedeuten, dass die anvisierte Geisterschicht in der Nacht 30% weniger Output hat und Sie damit bares Geld verschenken.
Anderes Beispiel: bei der Automation einer Maschine lohnt es sich immer den vorhergehenden Prozess sowie den nachfolgenden Prozess anzuschauen. Gibt es beispielsweise eine Chance im vorhergehenden Prozess bereits dafür zu sorgen, dass Ihre Werkstücke automatisierungsgerecht ausgegeben werden, z.B. in Werkstückträgern, die immer die gleichen Außenabmessungen haben, aber unterschiedliche werkstückspezifische Einstell- oder Wechselteile um auf Varianten zu reagieren. Das wäre doch ein Vorteil, wenn man nicht jedes Werkstück unnötig ein zweites oder gar drittes Mal in die Hand nimmt um es einer Automation zuzuführen oder zu entnehmen?
Noch ein Beispiel gefällig? Die Position des Roboters zur Maschinentür und zum Werkstückspeicher. Bei einem vollständig standardisierten System ist das eine fixe Sache und lediglich die Position des Gesamtsystems kann - im Rahmen der Roboterreichweite- variiert werden. Ob dann aber allen Randbedingungen wie Zugänglichkeit zur Maschine zum Rüsten oder für Kleinserien sowie der Ergonomie bei der Werkstücklogistik Rechnung getragen werden kann, würde ich stark in Zweifel ziehen. Es wird dann gerne mit schutzzaunlosen Systemen mit Bodenscanner gearbeitet. Was zunächst wie ein Vorteil aussieht, führt nach der Installation und im Betrieb, wenn dann die einzelnen Zutrittsbereiche, die die Verfahrgeschwindigkeit des Roboters aus Sicherheitsgründen reduzieren, am Hallenboden markiert sind, oft zu Ernüchterung. Einerseits was den Platzbedarf angeht und andererseits was den Output der Automation angeht, denn wenn die markierten Bereich regelmäßig betreten werden, fährt der Roboter langsamer und die Produktivität sinkt deutlich. Da ist dann oftmals eine auf die Gegebenheiten vor Ort optimal abgestimmte trennende Schutzeinrichtung mit komfortablem Zugang und der erforderlichen Zugänglichkeiten zur Maschine die deutlich bessere Lösung ohne wirklich mehr zu kosten. Denn einen Bodenscanner und die erforderliche Sicherheitssteuerung des Roboters, samt deren Programmierung gibt es auch nicht umsonst.
Und jetzt noch zu unseren Motiven und Beweggründen. Warum verzichten wir auf die Möglichkeit Systeme, die alle exakt identisch sind, in Stückzahlen bauen zu können? Solche Systeme wären über Händler oder auch online viel einfacher zu vertreiben ohne großes Spezialwissen, statt in jedem Einzelfall die anwendungsspezifischen Details zu betrachten, zu beraten und anzubieten? Wir hätten viel weniger Aufwand in Marketing und Vertrieb und kämen viel schneller zum Ziel.
Wir machen das aus Überzeugung und für Sie, denn Sie haben ja weitergelesen weil Sie sich nicht mit 80% oder weniger des Möglichen zufrieden geben wollen.
Unsere SUMO Automationssysteme sind die Grundlage für bestmöglich anforderungsspezifisch angepasste Standardautomationssysteme.
Wir haben vor mehr als 20 Jahren den Ansatz gewagt eine Automation mit Roboter als Standardgerät bzw. Standardsystem anzubieten. Das damals entwickelte Gerät, den SUMO Multiplex gibt es, mit diversen Verbesserungen, bis heute. Für uns war aber damals bereits klar, dass wir an den Schnittstellen zu Werkstück und Prozess flexibel bleiben müssen um unseren Kunden die bestmögliche Lösung mit maximalem ROI trotz Standardisierung zu bieten. Eine Roboterautomation die vollumfänglich standardisiert ab Laderampe erhältlich ist, kann bestenfalls ein gute 80% Lösung sein, in der Regel eher weniger. Wenn Sie damit zufrieden sind, auf Produktivität und return on invest verzichten und sich nicht weiter mit Details beschäftigen wollen, können Sie jetzt aufhören zu lesen…
…freut mich, dass Sie weiterlesen, dann gehen wir mal näher auf den spezialisierten Standard ein.
Der erste wesentliche Aspekt ist die Berücksichtigung der werkstückspezifischen Randbedingungen. Stellen wir uns einen flächigen Teilespeicher vor, der vorgefertigte Nester für eine Werkstückspektrum hat, Ihr Werkstück hat aber max. 70% der vorgesehenen Abmessungen, dann verschenken Sie 30% Autonomie. Das kann z. B. bedeuten, dass die anvisierte Geisterschicht in der Nacht 30% weniger Output hat und Sie damit bares Geld verschenken.
Anderes Beispiel: bei der Automation einer Maschine lohnt es sich immer den vorhergehenden Prozess sowie den nachfolgenden Prozess anzuschauen. Gibt es beispielsweise eine Chance im vorhergehenden Prozess bereits dafür zu sorgen, dass Ihre Werkstücke automatisierungsgerecht ausgegeben werden, z.B. in Werkstückträgern, die immer die gleichen Außenabmessungen haben, aber unterschiedliche werkstückspezifische Einstell- oder Wechselteile um auf Varianten zu reagieren. Das wäre doch ein Vorteil, wenn man nicht jedes Werkstück unnötig ein zweites oder gar drittes Mal in die Hand nimmt um es einer Automation zuzuführen oder zu entnehmen?
Noch ein Beispiel gefällig? Die Position des Roboters zur Maschinentür und zum Werkstückspeicher. Bei einem vollständig standardisierten System ist das eine fixe Sache und lediglich die Position des Gesamtsystems kann - im Rahmen der Roboterreichweite- variiert werden. Ob dann aber allen Randbedingungen wie Zugänglichkeit zur Maschine zum Rüsten oder für Kleinserien sowie der Ergonomie bei der Werkstücklogistik Rechnung getragen werden kann, würde ich stark in Zweifel ziehen. Es wird dann gerne mit schutzzaunlosen Systemen mit Bodenscanner gearbeitet. Was zunächst wie ein Vorteil aussieht, führt nach der Installation und im Betrieb, wenn dann die einzelnen Zutrittsbereiche, die die Verfahrgeschwindigkeit des Roboters aus Sicherheitsgründen reduzieren, am Hallenboden markiert sind, oft zu Ernüchterung. Einerseits was den Platzbedarf angeht und andererseits was den Output der Automation angeht, denn wenn die markierten Bereich regelmäßig betreten werden, fährt der Roboter langsamer und die Produktivität sinkt deutlich. Da ist dann oftmals eine auf die Gegebenheiten vor Ort optimal abgestimmte trennende Schutzeinrichtung mit komfortablem Zugang und der erforderlichen Zugänglichkeiten zur Maschine die deutlich bessere Lösung ohne wirklich mehr zu kosten. Denn einen Bodenscanner und die erforderliche Sicherheitssteuerung des Roboters, samt deren Programmierung gibt es auch nicht umsonst.
Und jetzt noch zu unseren Motiven und Beweggründen. Warum verzichten wir auf die Möglichkeit Systeme, die alle exakt identisch sind, in Stückzahlen bauen zu können? Solche Systeme wären über Händler oder auch online viel einfacher zu vertreiben ohne großes Spezialwissen, statt in jedem Einzelfall die anwendungsspezifischen Details zu betrachten, zu beraten und anzubieten? Wir hätten viel weniger Aufwand in Marketing und Vertrieb und kämen viel schneller zum Ziel.
Wir machen das aus Überzeugung und für Sie, denn Sie haben ja weitergelesen weil Sie sich nicht mit 80% oder weniger des Möglichen zufrieden geben wollen.
Unsere SUMO Automationssysteme sind die Grundlage für bestmöglich anforderungsspezifisch angepasste Standardautomationssysteme.