Kunststoffindustrie

Kunststoffindustrie

 

Präzise, energieeffizient und smart – unsere Automatisierungslösungen

Die sich schnell ändernden Anforderungen am Markt stellen insbesondere die Kunststoffindustrie vor dauerhaft neue Herausforderungen.

Hierzu zählen massiver Kostendruck, der den steigenden Qualitäts- und Sicherheitsbestimmungen in der Fertigung gegenübersteht. Ständige Veränderungen, eine zunehmende Komplexität der Produkte, die Verkürzung der Produktlebenszyklen sowie die Beschleunigung der Produktionsprozesse führen zu einem größeren Bedarf an Know-how und Fachkräften.

Warum wir die perfekte Automationslösung bieten


Icons_EGS_Flexibel
Flexibel
Icons_EGS_Produktiv
Produktiv
Icons_EGS_Smart Robotics
Smart Robotics
Icons_EGS_Erfahrung
Erfahrung
Icons_EGS_Maßgeschneidert
Maßgeschneidert
Icons_EGS_Praxisorientiert
Praxisorientiert

Gemeinsam zum Ziel

  • Langjährige Erfahrung bei der Automatisierung von Kunststoff- und Hybridteilen
  • Hohe Maschinenverfügbarkeit durch standardisierte Module
  • Die robuste Bauweise sorgt für eine lange Lebensdauer Ihrer Anlagen
  • Wir bieten Ihnen alles aus einer Hand – von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme
  • Kurze Lieferzeit
  • Smart Robotics durch nexofox

    » Aufbau von zusätzlichem IIoT-Fachwissen nicht notwendig
    » Fehler und Alarme werden aus der Ferne einsehbar
    » Einstieg in die IIoT-Welt

Prozessschritte einer Spritzguss Automation

  • Einlegeteil - Vorbereitung
    Die Vorbereitung von Einlegeteilen (auch als Insert bezeichnet) für das Umspritzen in Kunststoff Spritzgießmaschinen umfasst unterschiedliche Prozesse. Vom Einlegen rückwärts beschrieben ist das die lagerichtige Bereitstellung im Kavitätenabstand des Spritzgusswerkzeuges. Zuvor müssen die Inserts ggf. aufgeheizt werden, um im Prozess beim Umspritzen mit dem heißen Kunststoff kein Temperaturgefälle zu erzeugen. Zur Einlegeteilvorbereitung gehört ebenso eine Vorreinigung, wie zum Beispiel bei Kontakten, die vom Coil ausgestanzt werden, die Reinigung von Stanzflitter mit ionisierter Luft. Zuerst müssen Einlegeteile jedoch in eine automatisierungsgerechte Lage positioniert werden. Das kann durch die automatisierte Entnahme aus palettierten Trays sein, ebenso wie über eine Schüttgutzuführung mittels Feeder oder Vibrationswendelförderer, oder eben aus einer Stanz-Biegevorrichtung direkt vom Coil einer Stanze. Zwischen den einzelnen Schritten müssen häufig noch automatische Prüfungen vorgenommen werden, die den Zustand der Einlegeteile im Hinblick auf die Verarbeitbarkeit verifizieren.
  • Einlegen und Entnehmen
    Beim Einlegen der Einlegeteile und Entnahmen der Fertigteile ist zum einen die Minimierung der Werkzeug-Offen-Zeit essenziell für die maximale Ausbringung einer Anlage, zum anderen ist absolute Präzision bei der Übergabe der Einlegeteile ins Spritzgusswerkzeug sowie bei der exakten und vollständigen Entnahme von Fertigteilen und Anguss gefordert. Dazu werden am Multigreifwerkzeug spezielle Andockvorrichtungen angebracht, die den Greifer aktiv am Spritzgusswerkzeug positionieren. Die Inserts werden in der Regel über aktive, einzelne Zustellbewegungen in die Kavitäten des Werkzeuges eingesetzt und übergeben. Für das sichere Ein- und Ausfahren werden die entsprechende Sicherheitssignale der Euromap-Schnittstelle der Maschine genutzt und mit entsprechend definierten Schutzräumen in der Robotersteuerung abgeglichen. Falls kein Heisskanalwerkzeug verwendet wird, wird der Anguss sicher entfernt und entsorgt.
  • Nachbearbeitung der Fertigteile, Prüfen und Markieren
    Nach dem Spritzgießprozess müssen die Werkstücke vor der weiteren Prüfung und Bearbeitung oft zunächst abkühlen. Dies realisieren wir entweder mittels aktiver Kühlung oder durch eine entsprechende Kühlstrecke. Danach wird ein Schuss, der meist aus mehreren Teilen besteht, in Einzelteile separiert. Es schließen sich dann einzeln, meist auf einem Rundtakttisch mit mehreren Stationen, die unterschiedlichsten Nachbearbeitungs- und Prüfschritte an. Dies können sein: optische und elektrische Prüfung bei Steckern und Kontakten (Taumelkreis, Durchgang, Isolation), Montagevorgänge wie zum Beispiel Befestigungsbügel, Ultraschallverschweißen oder Heissverstemmen von Anbauteilen. Danach erfolgt in der Regel noch ein Kennzeichnungs- oder Markierungsvorgang. Dies kann ein einfacher Punkt sein, der mittels heißer Spitze in fertig geprüfte Teile eingebracht wird, über Klebeetiketten mit Teileinformationen bis hin zu Inkjet- oder Laserkennzeichnungen in Klarschrift oder als Data-Matrix-Code.
  • Verpacken und Palettieren
    Für eine automatisierungsgerechte Weiterverarbeitung oder den schonenden und sicheren Weitertransport erfolgt zum Abschluss die automatische Verpackung der Fertigteile. Dabei kommen unterschiedlichste Verpackungseinrichtungen und -formen zum Einsatz. Es können einerseits vom Kunden vorgegebene Transportverpackungen sein, andererseits Trays oder Werkstückträger zum innerbetrieblichen Transport zur automatisierten Weiterverarbeitung. Dabei setzen wir sowohl unsere standardisierten SUMO Palettiersystem oder auch EGS Sonderpalettierlösungen ein. Wir können ganzheitliche Lösungen anbieten bis zum versandfertigen Palettieren auf Europalette inkl. Versandetikett und Folie.

Prozesskette

 

Prozesskette Kunststoff
Haben Sie Fragen zu einem unserer Produkte oder möchten Sie über ein mögliches Projekt sprechen? Kontaktieren Sie uns!