10.06.2022

Automation mit Fördermitteln » doppelter Booster für die Produktion


Auf unserer Wissenseite Good 2 Know beschäftigen wir uns ausführlich mit den Motiven für die Entscheidung Prozesse und Aufgaben zu automatisieren. Neben den dort genannten Aspekten Fachkräftemangel, Humanisierung, Qualität, Rationalisierung und Wettbewerbsfähigkeit, ist mit dem Aspekt der „Sicherstellung der Lieferfähigkeit durch lokale Eigenfertigung statt globalem Sourcing“ ein weiterer wesentlicher Aspekt hinzugekommen. Seit der massiven Störung bzw. dem Abbruch von Lieferketten durch die Pandemie, und drastisch gestiegenen Transportkosten ist die lokale Herstellung wieder mehr in den Fokus gerückt.

Eine gute Nachricht für alle, die sich deswegen mit dem Gedanken an die Investition in Automation tragen, ist die Tatsache, dass solche zukunftssichernden Anschaffungen durch die verschiedensten Förder-Programme von Bund und Ländern unterstützt werden.

Nach unseren Kenntnissen und Erfahrungen gibt es dabei die unterschiedlichsten Ansätze und Programme, unter die Automatisierungsvorhaben fallen können. Weit verbreitet sind Programme zur Digitalisierungsförderung, die Namen wie „Digital Jetzt“ (Beispiel Bund), „Digitalisierungsprämie plus“ (Beispiel BaWü) oder „Digitalbonus plus“ (Beispiel Bayern) tragen.

Häufig bieten Bundesländer aber auch regional begrenzte Förderungen an.

Sehr häufig steht auch die Energieeffizienz im Fokus einer Förderung für ein Automatisierungsprojekt.

Insbesondere KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) stehen in der Regel im Fokus der Förderung und ihnen soll damit der Einstieg bzw. Ausbau des Automationsanteils im Unternehmen erleichtert werden

Fördersätze im Bereich von 10-50%, teilweise begrenzt auf einen maximalen Förderbetrag, sind dabei üblich.

Die Fördertöpfe werden regelmäßig neu aufgelegt, teilweise unter wechselnden Bedingungen. Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der Wirtschaftsministerien des Bundes und der Länder.